Das Erschaffen einer eigenen Welt ist in vielen Genres einer der wichtigsten Grundbausteine, die gelegt werden sollten, bevor man sich an seinen Roman wagt. Selbst bei Büchern, die auf unserer geliebten Erde, aber nicht in der heutigen Zeit (oder Realität?) spielen, sollte man noch einmal ganz besonders auf das Worldbuilding gucken.

Das Problem hierbei ist, dass Worldbuilding leider relativ komplex ist – es gibt auch nicht wirklich einen Weg drum herum. Klar kann man sich davor drücken und in manchen Fällen (zum Beispiel Urban Fantasy) ist das vielleicht nicht so dramatisch – aber in den Genres, die wirkliches Worldbuilding benötigen, sollte man sich auch *anständig* damit auseinandersetzen.

Unausgearbeitete Welten ziehen die Leser nicht in ihren Bann und können sogar abschreckend wirken. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass man das Worldbuilding auch konsequent umsetzt und somit keine Logikfehler erzeugt.

Jetzt habt ihr noch mehr Angst vor dem Worldbuilding als davor? Huch… Keine Sorge. Lest euch diesen Post durch und macht euch gerne Notizen – hier wird von vorne bis hinten jeder Schritt erklärt und am Ende gibt es auch noch zusätzliche Ressourcen wie Weltensteckbriefe und Videos, in denen ich euch Worldbuilding noch anhand eines Beispiels vormache.

Übersicht

Einführung

Short & Sweet

Let’s Go

Erster Entwurf

Devil’s In The Details

Logik, Logik, Logik

Mehr Tipps & Ressourcen

Templates und Downloadables

Bei anderen Autoren stöbern

Boards auf Pinterest

Videos und Podcasts

Noch mehr



Let’s Go

Erster Entwurf

Endlich geht es los – und gerade der erste Schritt ist furchtbar leicht und gleichzeitig schwer zugleich. Hier und jetzt müsst ihr euch überlegen, was ihr von eurer Welt wollt. Der Vorteil: Es gibt keine Regeln, keine Richtlinien, keine Grenzen. Ihr wollt Einhörner, die im Meer leben? Cool, cool, cool. Schon gibt es sie. Der Nachteil: Euch steht die gesamte Welt offen und… es gibt so viele Möglichkeiten. Ihr müsst euch entscheiden… Und irgendwie eben auch nicht. Ihr wollt eine Welt in der Zukunft, aber es soll auch Magie geben? Just do it. Was ich sagen will: Ihr könnt alles haben, aber ihr müsst euch Sachen raussuchen. Wenn ihr noch keine Ideen habt, findet ihr (unter anderem) hier Inspiration: Pinterest, Instagram, TikTok, andere Bücher, Serien, Filme, Generatoren. Eine genauere Auflistung möglicher Orte für Inspiration (mit Links) gibt es auch noch einmal etwas weiter unten bei den Templates & Downloadables, keine Sorge.

Ich hoffe, ihr habt euren optimalen Weg zur Inspiration gefunden. Jetzt müsst ihr anfangen, die grundlegenden Regeln eurer Welt festzulegen – geht noch nicht zu sehr ins Detail (außer ihr habt gute Ideen, die ihr nicht vergessen wollt – schreibt sie auf!). Ihr müsst selbst entscheiden, was eurer Meinung nach die wichtigsten und grundlegendsten Konzepte sind. Hier sind aber ein paar Ideen, die ich für sinnvoll erachte: Gibt es Magie? Spielt es auf der Erde oder woanders? Ist der Handlungsort vielleicht kein Planet, sondern ein Raumschiff? Wie wird die Welt regiert? Gibt es eine globale Regierung? Wie sieht es mit Wissenschaft, Technik und Fortschritt aus? Gibt es erwähnenswerte geographische Merkmale (eine Eisfläche interessiert uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber die ganze Welt aus Eis? Hell yeah!)? Gibt es erwähnenswerte Probleme (nicht den Protagonisten betreffend, der hat sicher viele. Ich meine globale Probleme – zum Beispiel eine Welt, in der eine Woche vor Beginn der “jetzigen” Zeit die Stromversorgung komplett abgebrochen ist. Auch hier: erstmal nur die *großen* Probleme festlegen)? Wenn ihr das gemacht habt, habt ihr schon einmal eine schöne Grundlage, mit der ihr Arbeiten könnt. Ich glaube auch, dass ihr als Pantser an diesem Punkt mit dem Schreiben anfangen könnt. Ich bin ein Plotter durch und durch – für mich sind die anderen Schritte SEHR relevant. Auch Pantser sollten hier zumindest weiterlesen, um ihr Verständnis für Worldbuilding zu sichern, einen Überblick über Möglichkeiten zu erhalten und, naja, Inspiration und so ❤

Eure Ergebnisse solltet ihr jetzt erst einmal aufschreiben. Ja, tut es! Worldbuilding ist ein langer Prozess und keine kleine Aufgabe und ihr werdet das nicht an einem Tag durchziehen (außer ihr seid so drauf wie ich und steigert euch viel zu sehr in eure Aufgaben rein…). Morgen, spätestens übermorgen, habt ihr die ersten Details wieder vergessen. Macht. Euch. Notizen. Neben der bereits beschriebenen Dinge solltet ihr erstmal alles lose festhalten, das euch so in den Sinn kommt – stellt es euch vor wie Brainstorming. Keine Details (außer sie fallen euch ein), aber so viel wie möglich. Erzwingt aber nichts. Das hier ist der Part, der am meisten Spaß machen soll – er soll frei und kreativ sein, denn das spiegelt sich dann auch am Ende wieder. Ich speichere mir auch immer tausende Bilder ab (v.a. in Pinterest), um nicht jedes Detail abschreiben zu müssen. Mein Tipp: Wenn ihr mit diesem Punkt durch seid, solltet ihr euch eine Pause gönnen und abschalten. Widmet euch einem anderen Projekt oder macht etwas ganz anderes. Manchmal braucht man Pausen und Abstand, um am Ende bessere Ergebnisse zu erzielen.

Jetzt gibt es für euch noch drei Programmempfehlungen, die bei diesem Schritt helfen werden. Auch sie sind nochmal bei den Templates und Downloadables aufgelistet.

Top 3 Programme

Bubbl.us


Kein Programm – aber dafür meine liebste Seite, mit der man Mindmaps erstellen kann. Sie ist völlig kostenlos (die Einschränkungen haben mich noch NIE gestört & ich schreibe seit Ewigkeiten). Mindmaps finde ich zu diesem Zeitpunkt immer recht praktisch, weil sie zu meiner “messy” Art passen, mir Notizen zu machen. Außerdem sind sie endlos und ich kann nach Belieben mehr Details (und so) einfügen. Andere Plattformen für Mindmaps oder Mindmaps auf Papier gehen natürlich auch.

Workflowy


Workflowy ist ein sehr simples und unglaublich geniales Tool für Notizen. No joke – ich liebe es, so sehr. In naher Zukunft wird *hier* bestimmt ein Link zu einer Rezension/einem Tutorial sein (Sorry, noch ist es nicht soweit). Mindflowy ist eine App für Notizen – wie Evernote oder OneNote, aber meiner Meinung nach um ein Tausendfaches besser. Ich mache dort inzwischen quasi alles; Zum Beispiel ToDos, Blogbeiträge, Worldbuilding. Mindflowy gibt es (u.A.) als Browserversion und die Registrierung dauert nicht mehr als fünf Minuten – guckt es euch doch mal an.

Notion


Wie Mindflowy ist auch Notion eine App für Notizen. Vor Mindflowy habe ich vor allem mit Notion gearbeitet – simpel und kostenlos, aber sie birgt unendlich viele Möglichkeiten. Ich erwähne sie neben Workflowy, weil ich sie *etwas* besser für den ersten Schritt finde – hier ist es einfacher, Bilder einzufügen. Das geht in Workflowy aber auch (und ich kombiniere momentan Workflowy mit Pinterest). Wer also lieber alles in einem Programm haben will, sollte sich an Notion probieren (oder anderen Apps für Notizen – ich mag nur OneNote usw. nicht (so) gerne).


Devil’s In The Details

Diesen Schritt unterteile ich noch einmal in drei Teile. Tja, der Titel sollte euch eine Warnung gewesen sein… (oder eine Drohung?). Übrigens braucht ihr für diesen Schritt irgendeinen Steckbrief für die Welt (glaubt mir, sonst vergesst ihr etwas). Ihr könnt entweder euren eigenen benutzen, meinen verwenden oder irgendeinen anderen. Auf Pinterest habe ich interessante Fragen zur Welt abgespeichert, die über meinen Steckbrief hinaus in die Tiefe gehen – ihr findet die Pinnwand unten, unter “Boards auf Pinterest”. Meinen Steckbrief gibt es ebenfalls unten (“Templates and Downloadables”).

Dreidimensionalität

Zusammenhänge

Details

1. Dreidimensionalität

Das müsste euch ein Begriff sein – vermutlich einen, den ihr vor allem von euren Charakteren kennt. Ein guter Charakter braucht Ecken und Kanten, Stärken, Schwächen, Wünsche und Bedürfnisse – die verschiedenen Eigenschaften müssen einander komplimentieren und ein rundes Bild ergeben, obwohl es der Charakter selbst nicht ist. Bei eurer Welt wird das im Endeffekt genau so sein. Jede fiktive Welt wird ihre guten und schlechten Seiten haben. Es ist erst einmal egal, ob ihr vielleicht sogar an der Welt für eine Utopie oder Dystopie feilt. Vielleicht geht gerade alles den Bach runter und die Lebensbedingungen sind furchtbar, aber dafür hat der Stress die Menschen zusammengeschweißt und einst vergessene Werte wie Loyalität, Verlass und Freundschaft sind das höchste Gut. Es ist ganz egal, ob ihr euren Charakter in die Hölle selbst schmeißen wollt – es sollte immer gute Seiten geben, in tollen Welten schlechte Seiten (z.B. gibt es seit Jahrhunderten keine Kriege mehr, aber als dann eine fremde Macht angreift, ist euer Volk durch und durch hilflos, weil sie vergessen haben, wie man sich verteidigt). Stellt euch die Welt also in der Hinsicht vor wie den Protagonisten oder Antagonisten eurer Story. Wir wollen keine Mary Sue – und unsere Welt soll auch nicht durch und durch böse sein, denn dann fehlt der Bezug zur Realität. Zeigt dem Leser, dass ihr realistisch schreibt. Das geht. (Einhörner sind nicht realistisch, sorry, aber deren Verhaltensmuster können es sein…)

Mehr oder weniger ist der Punkt »Dreidimensionalität« eher ein gedanklicher Schritt, aber ich empfehle euch, einmal eure bisherigen Notizen durchzugehen und zu hinterfragen. Es gibt Magie – was bedeutet das für eure Welt? Sind alle Menschen Magier oder nur manche? Gibt es dann Kriege oder leben sie friedlich zusammen? Unterdrückt eine Partei die andere? Und was sind Vorteile und was sind Nachteile der Magie? Füllt jetzt auch euren Weltensteckbrief aus. Nehmt euch dabei Zeit.

Ihr benutzt meinen Steckbrief? Eigentlich sind es gleich drei Steckbriefe. Einer für die Welt, einer für Rassen und Spezies und einer für Völker. Ich mag es so am liebsten, weil ich mehrere Arten und mehrere Völker habe, die ich im Weltensteckbrief zwar aufliste, aber nicht so detailliert beschreiben kann, wie ich es gerne hätte (zumindest nicht wenn es noch halbwegs übersichtlich bleiben soll). Die Steckbriefe sind alle sehr selbsterklärend, also will ich gar nicht zu viel schreiben – Erklärungen sind in den Dokumenten selbst enthalten. Die Steckbriefe findet ihr unter “Templates and Downloadables”.

Profitipp: Füllt euren Steckbrief aus. Habt Spaß. Lasst eurer Imagination freien Lauf, wie schon zu Beginn, aber lasst auch nichts aus. Geht gerne ins Detail. Überdenkt es nicht zu sehr – die Logik überprüfen wir im nächsten Schritt (und später noch einmal). Enjoy this. Eure Welt soll euch Spaß machen, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie dem Leser auch gefällt. Außerdem zwingt euch niemand zum Schreiben (hoffentlich…) und dementsprechend solltet ihr das Ganze auch genießen.

2. Zusammenhänge

Dieser Schritt lässt sich theoretisch sehr leicht zusammenfassen, aber die Ausführung könnte einer der aufwändigsten Schritte sein. Ihr habt einen Steckbrief vor euch liegen, der mehr oder weniger einem Zufallsgenerator entsprungen sein könnte – außer ihr habt meinen Profitipp ignoriert (autsch…) und bereits sehr genau hingesehen und auf eventuelle Logikfehler geachtet. Denn darum soll es jetzt gehen, mehr oder weniger. Im Endeffekt geht es jetzt um Begründungen und Zusammenhänge (die Titel sind nicht zufällig).

Ein Beispiel: Eure Welt hat eine globale Regierung und das ist ein Diktator. Es gibt nur eine große Religion. Das sind zwei Fakten, die in einem beliebigen Zusammenhang stehen können. Ihr bestimmt ihn. Gibt es einen Diktator, weil die Religion einen einzelnen Anführer verlangt? Verlangt der Diktator, dass alle Menschen dieser einen Religion folgen? Haben die beiden Dinge tatsächlich wenig miteinander zu tun? Der Diktator hängt mit der Vergangenheit der Welt und die Religion mit irgendeinem gigantischen Ereignis zusammen? Stellt diese Verknüpfungen her. Los.

3. Details

Wir gehen jetzt noch mehr ins Detail. Das ist der Schritt, der eurer Welt im Zweifelsfall unendliche Tiefe geben kann. Auch hier ist die Essenz simpel. Ihr müsst euch nur eine Frage stellen: warum? Leicht gesagt, nicht ganz so leicht getan. Ich will es euch noch einmal an einem Beispiel demonstrieren (und weil es so praktisch ist, nehme ich das von gerade eben).

Wir betrachten das Beispiel von gerade eben und gehen davon aus, dass wir uns für die erste Möglichkeit entschieden haben. Ein Diktator, den es gibt, weil die Religion es so verlangt. Wieso verlangt die Religion das eigentlich so? Hier gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Findet die, die zu euch passt. Beispiel: In der Religion wird ein einzelner Gott als Herrscher verehrt und ein würdiger, menschlicher Herrscher wird als Abbild dieses Gottes gesehen – es kann also nur einer sein. Hier könnt ihr noch einmal tiefer graben. Wieso? Wieso denken die Menschen, dass der Herrscher ein Abbild des Gottes ist? Und wieso ausgerechnet dieser? Wie gesagt – das könnt ihr unendlich weit treiben. Vergesst nur nicht, dass ihr das für jeden Punkt des Steckbriefs machen solltet, also verbringt nicht einen ganzen Tag mit dem ersten. Es ginge dann weiter mit der Frage “Wieso gibt es nur eine Religion? Wieso diese?” und dann könntet ihr auch hinterfragen, ob wirklich jeder dieser Religion folgt. Nein? Dann gibt es wohl Untergruppen. Werden sie geduldet? Nein? Werden sie gejagt? Was passiert mit ihnen?

Dieser Punkt macht mir immer so viel Spaß, weil meine Welt jetzt richtig Gestalt annimmt. Übrigens gehe ich hier meist auf Pinterest und lese Worldbuilding-Fragen anderer Autoren, um ein paar Fakten einfließen zu lassen, die ich nicht als essentiell erachte, aber in dieser Welt angesprochen haben will. Auch hier verweise ich nochmal auf meine Worldbuilding-Pinnwand. Es gibt dort einen Ordner, der speziell für solche Fragen und Worldbuilding-Steckbriefe ist. Jetzt kommen noch einmal drei Programme, die ich für diesen zweiten Schritt am genialsten finde.

Top 3 Programme

Campfire Pro


Ich. Liebe. Campfire. Ich habe Campfire Pro aufgeschrieben, weil ich damit seit gefühlten Ewigkeiten arbeite und mir massive Datenbanken angelegt habe. Es gibt aber auch eine Browser Version (“Campfire Blaze”). Campfire ist eines der wenigen Programme, für das ich gezahlt habe. Jeder Cent hat sich gelohnt. Campfire bietet alles: eine umfassende, genial strukturierte Datenbank für Charaktere, Relationship Webs, Karten (interaktiv!!), Timelines, Charater Arcs und eine Enzyklopädie *weint vor Freude*. Es gibt auch ein Worldbuilding-Upgrade, aber das habe ich nicht gekauft. Bald wird es im Blog auch einen ausführlichen Beitrag zu Campfire geben.

World Anvil


World Anvil ist wie Campfire, wenn wir mal ehrlich sind. Ich habe es selbst nie benutzt, aber viele schwärmen davon. Ich mag es nicht so sehr, weil es Internet braucht – das gibt es eben nur im Browser. Dafür hat man hier beim Design viel mehr Freiraum und es ist bedingt kostenlos. Allerdings müsste ich für Worldanvil zahlen (weil ich die gegebenen Kapazitäten im “Free” Abonnement vermutlich nach einer Woche sprengen würde). Trotzdem ist es einen Blick wert. World Anvil wird in naher Zukunft auch eine ausführliche Bewertung auf dieser Seite erhalten.

Notion


Notion, noch einmal. Notion ist wie gesagt für Notizen gemacht, aber wer es gerne basic hat, kann sich hier fast alles anlegen, was es in World Anvil oder Campfire auch gibt. Die Datenbanken auf jeden Fall – bei Timelines muss man einfach mit einer Liste arbeiten und hat halt keinen Zeitstrahl. Character Arcs sind leider nicht so gut möglich, wie in Campfire (ich liebe die Funktion). Auch die Relationship Webs müsst ihr anders zaubern – vielleicht auf Bubbl.us erstellen, einen Screenshot machen und als Bild auf Notion einfügen. Ich mag OneNote nicht so, aber zumindest bei solchen Strukturen (Mindmaps, Hierarchen, Stammbäume, Beziehungen) toppt es Notion.


Logik, Logik, Logik

Wir sind fertig. No Joke. Nur… nicht ganz richtig. Also, wir sind fertig… vorerst. Der Steckbrief ist ausgefüllt und vor euch habt ihr die Welt eurer Träume. Ihr solltet jetzt etwas Zeit verstreichen lassen und den Steckbrief (und sonstige Notizen?) noch einmal in Ruhe durchgehen. Einfach durchlesen und hinterfragen, ob ihr auch wirklich Sinn in eure Welt habt einfließen lassen. Korrigiert jegliche Logikfehler und rundet das ganze ab.

Tipp: Macht es noch einmal. Wenn ihr euren Plot habt, eure Charaktere, geht den Weltensteckbrief noch einmal durch. Stellt sicher, dass auch alles zu der Story passt, die ihr erzählen wollt. Außerdem ist euch eure Welt dann noch frisch im Kopf, wenn ihr euer Manuskript schreibt.


Mehr Tipps & Ressourcen

Templates & Downloadables

Hier eine kleine Übersicht aller Templates, die ich euch kostenlos zur Verfügung stelle

Weltensteckbrief: Der Steckbrief für eure Welt. Alles, was ich für wichtig erachte, sorgsam zusammengeschrieben – so übersichtlich und geordnet wie möglich. Außerdem eine Idee, wie ihr den Steckbrief in Campfire benutzen könnt. Dazu gibt es zu jedem Stichpunkt eine kurze Erklärung (ich hasse Vorlagen, bei denen mir Begriffe ohne Erklärung an den Kopf geworfen werden).

Kreaturensteckbrief: Alles, was ihr über die Kreaturen eurer Welt wissen müsst. Ein bisschen wie ein Charaktersteckbrief, aber eben für die Wesen. Mit Erklärungen und einer Anwendungsidee für Campfire.

Kulturen-/Völkersteckbrief: Wie bei den Kreaturen. Enjoy!

Ressourcen/Links/Programme/Tools: Hier fasse ich noch einmal alle Ressourcen in einem Dokument zusammen. Den Link zu diesem Beitrag, alle Apps, die helfen könnten (auch solche, die ich hier nicht genannt habe, weil es den Rahmen sprengen würde.) Ich erwähne nützliche Beiträge und Vorlagen von anderen Autoren, verlinke noch einmal alles, das noch folgt (Pinterest Boards, die Videos,…) und noch mehr.

Checkliste: Zu guter letzt noch eine simple Checklist (quasi… für die Faulen unter euch, aber ich judge nicht). Dort sind die einzelnen Schritte aus diesem Post noch einmal kurz und knapp in einer ToDo-Liste zusammengefasst, sodass ihr auf einen Blick euren Fortschritt überblicke könnt.

Der Haken? Es gibt keinen. Die Vorlagen sind alle durch und durch kostenlos. Allerdings würde ich mir wünschen, dass ihr euch bei meinem Newsletter anmeldet. Das geht *hier*. Es ist kostenlos. Direkt nach der Anmeldung erhaltet ihr den Link, der euch zu der Seite mit den Ressourcen führt. Ihr könnt euch danach auch direkt wieder abmelden, wenn ihr nicht in dem Verteiler sein wollt. Falls ihr bleibt freue ich mich natürlich – es gibt nur einmal alle zwei Wochen eine Mail und ich verspreche, dass sie nicht weniger informativ als dieser Beitrag sein wird.

Bei anderen Autoren stöbern

Marie Graßhoff: Marie hat *hier* einen Welten-Steckbrief und eine Erklärung hochgeladen. Ich mag ihre Designs und finde den Steckbrief genial. Lange habe ich mit ihm gearbeitet, bevor ich einen eigenen gemacht habe. Außerdem arbeitet sie mit OneNote (erwähnte ich, dass ich es nicht mag?) und manche Leute benutzen das wohl auch gerne. Das kann sie euch besser zeigen als ich.

Worldbuilding Workshop For Fantasy Writing: Das hier ist ein Happen und das meine ich so – in jeglicher Hinsicht. Von allen Workshops, die ich bisher gemacht habe (Dank “Writer’s Craft 2.0” sind es VIELE), ist das hier der beste. Mit Abstand. Ich habe durch das Writer’s Craft Paket kostenlosen Zugriff erhalten. Der Kurs kostet ansonsten 110$. Ich bin ein Sparfuchs und empfehle meist kostenlose Ressourcen (sind wir ehrlich: man findet *alles* kostenlos, wenn man nur sucht). Das hier nicht. Wie bei Campfire bin ich hier bereit, euch etwas kostenpflichtiges zu empfehlen. Es lohnt sich, wirklich. Jason Link macht das genial. Oh, und es ist auf Englisch. Ist euch zu teuer? Auf seiner Seite gibt es trotzdem kostenlose Templates. Ihr könnt euch also zumindest die besorgen ❤ Oh, hier ist der *Link*

Boards auf Pinterest

Concepts

Eine Pinnwand, auf der ich thematisch sortierte Ideen in Ordnern festhalte, die für Worldbuilding cool sein könnten. Es gibt auch einzelne Boards für Genres.

Worldbuilding 101

Hier ist noch einmal alles zum Thema festgehalten. Templates, Fragen, Bilder, Wissenswertes,… you name it! Klickt euch einfach mal durch.

Videos und Podcasts

Videos (YouTube)

Worldbuilding erklärt

1. Video 1 ist leider noch in Arbeit… ich lasse euch wissen, sobald es online ist (via YouTube, Instagram, Newsletter… ihr bekommt es mit <3)

Work With Me

2. Well… same here? I’m sorry. Das Abitur hat meinen Zeitplan durcheinander gebracht, I swear.

Podcast (Anchor, Spotify)

Worldbuilding erklärt

Keine Enttäuschung hier! In der ersten Podcastfolge von “Spill it – Autorentalk” geht es ums Worldbuilding… obviously. Dieser Beitrag hier in gesprochener Form, wenn man so will, aber hoffentlich mit viel guter Laune, tollem Humor und… Tee!

Noch mehr

Instagram

Auf Instagram (@halofulbright) oder *hier* wird es auch Posts zum Thema Worldbuilding geben.

Mehr Templates

Ihr wollt eure Welt vorstellen? Auf Instagram (siehe links) wird es in meinen Highlights ein paar Story-Templates für euch geben. Kostenlos!

TikTok

Auch *hier* will ich euch nicht enttäuschen. Hier findet ihr Videos und Aesthetics zum Thema Worldbuilding (und mehr).


Puhhhhh… That’s it. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag ein wenig helfen. Unter »Ressouren« gibt es noch mehr solcher Beiträge zu ganz anderen Themen – Charakteren, zum Beispiel. Hinterlasst gerne einen Kommentar und gebt mir eure Meinung zu dem Beitrag, dann kann ich mich in Zukunft verbessern. Gerne könnt ihr auch eure Erfahrungen mit mir teilen. Ich antworte!

By the way: falls ihr mich unterstützen wollt, müsst ihr dafür kaum was tun. Folgt meinem Newsletter, guckt auf meinen Sozialen Medien vorbei oder empfehlt diesen (oder einen anderen) Beitrag einem eurer Autorenkollegen. Oder lasst es – just do you.

Jetzt wird das Prokrastinieren gestoppt. Arbeiten! ❤

-Mia